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750 Jahre Kreuzverehrung
Die
Feier der 750-jährigen Kreuzverehrung am 24. September war
der eindeutige Höhepunkt aller Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr
2000 in Hegensdorf. Der Festausschuss hatte alle ehemaligen Hegensdorfer
dazu eingeladen und fast alle kamen. Bei strahlendem Sonnenschein
wurde Weihbischof Algermissen mit einer Kutsche am Dorfeingang "Alter
Weg" abgeholt. An der Kirche empfingen ihn die Kinder des Kindergartens
mit ihren Liedern und dann ging es weiter zum Sportplatz, der an
diesem Tag als Festplatz hergerichtet war. Ein Ehrenbogen und ein
kunstvoll ausgelegter Blumenteppich führten zur überdachten
Bühne, auf der ein Altarraum aufgebaut worden war. Gut 1000
Christen nahmen am Festgottesdienst teil, der ganz im Zeichen des
Kreuzes als Symbol der Christenheit stand.
Für
die meisten der Anwesenden war die Enthüllung des Kreuzes ein
ergreifender Augenblick. Seit der Barockzeit wird das hölzerne
Kreuz, das der Legende nach vor 750 Jahren von drei Mädchen
im Wald beim Kräutersammeln gefunden und seither von den Hegensdorfern
ununterbrochen verehrt wird, mit einer Silberhülle geschützt.
Nachweislich wurde diese Silberhülle bisher nur dreimal entfernt.
Das unverhüllte Holzkreuz wurde den Gläubigen
zur Verehrung gereicht. Danach wurde es eine Woche lang in der Kirche
ausgestellt. Zahlreiche Besucher kamen in dieser Woche nach Hegensdorf,
um vor dem Kreuz zu beten. Am darauffolgenden Sonntag trugen Hegensdorfer
Wallfahrer das enthüllte Kreuz zu Fuß nach Paderborn
zum Dom, wo wie'in jedem Jahr am ersten Sonntag im Oktober nachmittags
um 14 Uhr ein feierliches Festhochamt mit anschließendem Kaffeetrinken
beim Bischof stattfand.
Als bleibende Erinnerung an das Kreuzjubiläum
im Jahre 2000 bleibt ein großes Eichenkreuz, das Hegensdorfer
Männer vor dem Altar auf dem Sportplatz aufgebaut hatten. Diese
Kreuz soll einen würdigen Platz im Dort finden.
Quelle: Stadtspiegel, 02.12.2000 / Fotos: Fercon
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